Presse

Berliner Eisenbahner ehren ermordete Kollegen

...Besonders berührend war das künstlerische Programm von Anne Voigt und Bettina Matt, den "Eisler-Ladies", die mit ihren Darbietungen der Veranstaltung einen sehr würdigen Rahmen gaben.....

Magazin der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, März 2013

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Warme Saxophonklänge

...Doch was heißt bei den Eisler-Ladies schon „ihr“ Instrument? Sie hatten nämlich gleich sieben Stück mitgebracht. Bettina Matt bediente neben Sopran- und Altsaxophon noch Querflöte und Klarinette und Anne Voigt hatte vor sich neben dem Tenor- und dem Baritonsaxophon auch das große und äußerst beeindruckende Basssaxophon platziert. Und was könnte man auf diesem Instrument besser spielen als den Elefanten aus dem von Camille Saint-Saëns komponierten „Karneval der Tiere“? Doch dieser Auszug erklang erst als Zugabe. Zuvor hatten die Eisler-Ladies ihr Publikum mit einem beschwingten Programm bestens unterhalten. Dazu trug ebenso die liebenswürdige Moderation von Anne Voigt bei, der es darum ging, die Besucher über das ausgefallene Gitarren-Duo hinwegzutrösten. Die beiden Saxophonistinnen boten eine Musikfolge, die zugleich abwechslungsreich war und dabei höchsten Ansprüchen genügte. Sie reichte von Johann Sebastian Bachs „Badinerie“, Duke Ellingtons „Caravan“ über Astor Piazzollas berühmten „Libertango“ bis zu einer Klezmer-Suite von Mike Curtis.

Den Namen Eisler-Ladies gaben sich die beiden technisch und virtuos versierten Musikerinnen, weil sie sich einst auf der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin kennengelernt haben. Und so durfte im Programm natürlich ein Eisler-Stück nicht fehlen: eine „Kleine Suite“ in einer reizvollen Bearbeitung. Das galt vor allem auch für Ravels „Bolero“, bei dem die beiden ein ganzes Orchester zu improvisieren schienen und für den sie viel Beifall ernteten. Insgesamt versetzte dieses Konzert die Zuhörer in eine heiter beschwingte Stimmung, die sich sogar gegen das hereinklingende Geräusch von Donnerschlägen durchsetzte.

Rotraut Wieland, Märkische Allgemeine Zeitung 17.6.12

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Voller Witz und Temperament

Voran die ganz vorzüglichen »Eisler-Ladies« Bettina Matt und Anne Voigt, beide Musikerinnen ersten Rangs, die mit spielerischer Eleganz und Klangopulenz in wunderbarem Zusammenspiel faszinierten. Und das, total ungewöhnlich, quasi auf einem Summarium an Instrumenten: von Flöte, Sopran- und Alt-Saxophon über Tenor- und Bariton- bis zum Bass-Saxophon reichend. Erstaunlich, dass Frauen solche Instrumentenkolosse wie diesen Sax-Bass bewältigen können. Bei einer Klezmer- oder Eisler-Suite nicht weniger als bei Chaplins »Lime light«-Song wie dem Boogie Woogie »In the mood«. Ein köstliches Musiziervergnügen.

Neues Deutschland, 29.2.12

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.......und die "dicke Berta", wie die Bandchefin und Moderatorin Anne Voigt ihr Bassinstrument liebevoll nennt, sorgte für abgrundtiefe urige Zutaten, die sich mitunter wie das Zupfen von Kontrabass-Saiten anhörten...........

Peter Buske, MOZ 24.5.11

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Besonderes Bonbon

"Ein besonderes Bonbon hatte sich Ensemblegründerin Anne Voigt jedoch beinahe bis zum Schluss des umjubelten Konzertes aufgehoben. Der "Elefant" aus Charles Camille Saint-Saëns "Karneval der Tiere" vergönnte ihrem geliebten Basssaxofon einen seiner raren Auftritte."/

Susann Winkel, Meininger Tagblatt 4.8.10

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"Anne Voigt ließ das Publikum die Nähe ihres Instrumentes spüren. Sie lief während des Spiels auf den oberen Rängen entlang, so dass die Gäste dort den Klängen ganz nah sein konnten. ....Auf dem riesigen Basssaxophon interpretierte Voigt anschließend Piazzollas Werk "Libertango" in einer von ihr bearbeitenden Version mir wechselnden, gewaltigen, harten Stakkati und tiefen weichen Basstönen. Das Publikum war fasziniert und dankte es mit brausendem Applaus."/

Antje Fricke, Ruppiner Anzeiger 10.8.10

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Heiße Orgelnacht in Sankt Andreas

"Eine Einführung in die Familie der Saxophone gab Anne Voigt, die in diesem Konzert mehrfach für neue und interessante Klangerlebnisse sorgte. Mit dem Tenorsaxophon verlieh sie einer Händelsonate besonderen Reiz. Mit dem großen Baß-Gerät führte sie vor, welche Klangvorstellung Adolphe Sax bei der Entwicklung des Instrumentes vorschwebte: eine Art Streicherklang, nur voller und tragfähiger. Bestens zu hören in Astor Piazzollas Stück "Kicho", bei dem man die tiefen Saiten eines Kontrabasses zu hören glaubte. Auf den Altsaxophon erklang das wohl passendste Stück dieser Orgelnacht: Anne Voigt legte Gershwins "Summertime"- Melodie als schwüle hitzeschwere Linie über die jazzende Orgelbegleitung."/

Monika Klein, Rheinische Post 13.7.10

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"Bei aller Virtuosität war den Frauen Freude am Musizieren anzusehen. Die Saxofone lachten und weinten und mischten die verschiedenen Tempi, zarte, laute und leise Töne. Scheinbar locker musizierten sie die aufregenden, nicht einfach zu spielenden Passagen von Piazzolla, besonders „Libertango“ und „Kicho“. Sie spielten so bezaubernd, temperamentvoll und hinreißend, dass der Beifall am Schluss des Konzerts kein Ende zu nehmen schien. Die Saxofonistinnen ließen sich nicht lange bitten und legten zwei Zugaben vor, darunter ein Bonbon aus dem „Karneval der Tiere“ – „Der Elefant“, passend zur „dicken Berta“ (großes Basssaxophon) gespielt von der zierlichen Anne Voigt. Ihr Spiel beeindruckte die Neuenkirchener so, dass sie wiederholt und erfolgreich eine Einladung aussprachen."/

Hannelore Rutzen, Böhme Zeitung 20.6.10

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"So wie die beiden Musiker gekonnt von einem zarten französischen Wiegenlied zu George Gershwins wunderschönem „Summertime“ oder von der bekannten Film-Titelmelodie „Lime Light“ zum ebenso legendären Libertango von Piazzolla wechselten, so wechselte Anne Voigt mehrmals die verschiedenen Saxophon-Arten und ihre Standorte."/

Rotraud Wieland, MOZ 25.5.2010

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"Zum eigentlichen Liebling aber wurde die zierliche Anne Voigt, der es gerade die größten Instrumente angetan hatten. Sie gab auf dem Bariton sozusagen den Charakter jedes Stücks an, rundete den vollen Sound mit kraftvollen und herrlich nachschwingenden Tönen ab und hielt mit der Klarinette wunderschöne Zwiegespräche. Ein Hochgenuss war ihr Solopart in den Piazzolla Werken "Libertango" und ihr Feature "Kicho" - eine von ihr selbst bearbeitete zeitgenössisch-modern anmutende Komposition mit furiosem Schlussakord. Hier bewältigte sie sogar das große Basssaxophon mit seinen extrem tiefen Schwingungen in köstlicher Schmerzmanier."/

Ludwig Linhardt, Frankenpost 3.9.09

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"Ein besonderer Leckerbissen war das von Anne Voigt arrangierte Astor Piazzolla Stück "Kicho". Der Klang, der oft nah am Infraschall zu sein schien, war teilweise weniger mit den Ohren zu hören, als vielmehr mit dem Körper zu spüren."/

Heike Jordan, Göttinger Tageblatt 20.9.08

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Handlich und gewaltig

Außergewöhnliches Konzert: Saxophon und Orgel im Waldfrieden

BLANKENSEE Ein außergewöhnliches Konzert zog am Freitagabend viele Besucher in das Kirchenzentrum Waldfrieden nach Blankensee. Anne Voigt, die nicht nur Alt-, Tenor- und Basssaxophon virtuos spielt, sondern auch noch die Klarinette beherrscht, und Andreas Mattes, Konzertorganist, waren aus Berlin gekommen, um zu zeigen, dass man auch in der eher ungewöhnlichen Kombination von Saxophon und Orgel Musik machen kann. Ihre breite Auswahl von Stücken aus drei Jahrhunderten und diversen Herkunftsländern war bestens dafür geeignet, die Zuhörer mit den Klängen dieser beiden harmonierenden Instrumente bekannt zu machen.

Dabei sind sie, was Bauweise und Zweck betrifft, geradezu gegensätzlich. Die Orgel ist ein gewaltiges Instrument, das in das jeweilige Kirchenschiff eingepasst werden musste. Das Saxophon, viel handlicher, bedeutet für den Musiker, unabhängig und mobil sein zu können. Dass beide sich hervorragend ergänzen können, demonstrierten die beiden jungen Musiker, nachdem Anne Voigt im vergangenen Blankenseer Musiksommer, als sie mit einem Saxophonquartett unterwegs war, die Idee zu diesem Zusammenspiel hatte. Gemeinsam mit Andreas Mattes, einem studierten Kirchenmusiker, der erst kürzlich eine Stelle im Berliner Dom beendet hatte, begann die zarte Annäherung beider Instrumente bei einem Allegro von Händel. Spielten sie hier noch überwiegend zusammen, kam es zu einem Wechselgesang beider beim Traditional "Swing low, sweet chariot". Nobert Nagel, ein zeitgenössischer Komponist, schrieb sein Stück zur Überbrückung der räumlichen Distanz zwischen Orgel auf der Empore und dem Saxophon im Altarraum. Um diesen Effekt nachzuempfinden, spielte die Saxophonistin im hinteren Teil des Konzertsaales.

Höhepunkt des Abends waren sicher die Stücke, in denen Anne Voigt zum Basssaxophon griff. Dieses, die zarte Frau überragende Instrument forderte ihr einiges ab, überraschte dafür mit einer spannenden Tonvielfalt. Tiefe, weiche Töne wechselten sich mit knallenden, harten Stakkati ab, die an das Zupfen einer Kontrabasssaite erinnerten. Bei Astor Piazzollas "Kicho" gab es deshalb besonders viel Applaus. Wunderschön die Stücke des Franzosen Eugène Bozza, aus dem Geburtsland des Saxophons, eine romantische, verträumte Arie und ein zartes Wiegenlied. Piazzollas Libertango dann wieder schnell fließend, wie eine Krimibegleitmusik. Ein weiteres Bonbon gab es zur Zugabe, die die Zuhörer sich erklatscht hatten: Aus Camille Saint-Saëns Karneval der Tiere passte der Elefant wie maßgeschneidert auf das große, grummelige Basssaxophon./

Steffi Pyanoe, Märkische Allgemeine, 23.7.2007

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"Die musikalische Weltreise ging weiter mit "Kicho", in dem Anne Voigt - von ihr selbst arrangiert - ihre "Dicke Berta", ein riesenhaftes Basssaxophon, zum Einsatz brachte, das wirklich die Haarwurzeln der Zuhörer vibrieren ließ!" /

Fränkischer Tag 19.9.06

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Chaplin auf dem Bass-Saxofon

Ein ungewöhnlicher Auftakt für die schon 16. Saison der Großräschener Orgelkonzerte in der katholischen Pfarrkirche St. Antonius in Großräschen: Musik aus Korea steht auf dem Programm. Und zwei - etztlich - Holzblasinstrumente wirken zusammen: die "Königin der Instrumente" just mit dem - Saxofon. Und das gleich noch in dreifacher Stimmung: in der üblichen Alt-, der selteneren Tenor- und der raren Bass-Lage......

Auch rein Instrumentales für Orgel und Saxofon oder nur Letzteres basiert auf koreanischen Volksliedern, so das Orgelsolo "Dara-Dara II" von Sehnsucht und der Schönheit des Mondes. Ein sehr interessanter Einblick in fernöstliche Klangkultur wie Mentalität......

Die Saxofonistin Anne Voigt (Berlin), in Hamburg gebürtig, brilliert solistisch mit "Kicho" des Tango-Erneuerers Astor Piazzolla mit tiefsten Basstönen, auch tänzerischen. Sein "Libertango" wird von der Orgel grundiert. Und sogar Charlie Chaplin kommt auf dem Bass-Saxofon zur Geltung: mit "Lime Light", dem bekannten, einschmeichelnden "Eine Melodie geht um die Welt".

Veranstalter Rudolf Bönisch hat es zu einer schönen Tradition werden lassen, etwas für das Auditorium zu lesen, in diesem Fall einen (natürlich) fernöstlichen Text über "Das Orgelspiel des Himmels". An das ökumenisch gemeinsame Vaterunser - schließlich hat die Reihe vor 16 Jahren mal in der evangelischen Stadtkirche begonnen - schließt sich in gemeinsamer Interpretation der drei Musiker der "Psalm 23" des Koreaners Woon Young Naa an. /

Klaus Klingbeil, Lausitzer Rundschau, 6.5.2006

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"Anne Voigt macht zuverlässig am Bass-Saxofon mit satten Brummtönen oder knallenden Stakkati Furore - beeindruckend" /

Fürther Nachrichten 27.6.2005

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"Da bezaubert Anne Voigt, die das seltene Basssaxophon, sowie die Bassklarinette und das Baritonsaxophon exzellent beherrscht, mit musikalischen Charakterbildern." /

Ruppiner Anzeiger 2.8.2004

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"BSE-Bass Anne Voigt bringt bei Liveauftritten Ohr und Auge in Konflikt: Die zierliche Tieftönerin beherrscht nämlich Größe XXL - Basssaxophon, Bassklarinette und Baritonsaxophon" /

Nürnberger Nachrichten 13.12.2003

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Pessestimmen des Berliner Saxophon Ensembles finden Sie unter www.berlinsax.de