Presse

"Bei aller Virtuosität war den Frauen Freude am Musizieren anzusehen. Die Saxofone lachten und weinten und mischten die verschiedenen Tempi, zarte, laute und leise Töne. Scheinbar locker musizierten sie die aufregenden, nicht einfach zu spielenden Passagen von Piazzolla, besonders „Libertango“ und „Kicho“. Sie spielten so bezaubernd, temperamentvoll und hinreißend, dass der Beifall am Schluss des Konzerts kein Ende zu nehmen schien. Die Saxofonistinnen ließen sich nicht lange bitten und legten zwei Zugaben vor, darunter ein Bonbon aus dem „Karneval der Tiere“ – „Der Elefant“, passend zur „dicken Berta“ (großes Basssaxophon) gespielt von der zierlichen Anne Voigt. Ihr Spiel beeindruckte die Neuenkirchener so, dass sie wiederholt und erfolgreich eine Einladung aussprachen."/

Hannelore Rutzen, Böhme Zeitung 20.6.10

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"So wie die beiden Musiker gekonnt von einem zarten französischen Wiegenlied zu George Gershwins wunderschönem „Summertime“ oder von der bekannten Film-Titelmelodie „Lime Light“ zum ebenso legendären Libertango von Piazzolla wechselten, so wechselte Anne Voigt mehrmals die verschiedenen Saxophon-Arten und ihre Standorte."/

Rotraud Wieland, MOZ 25.5.2010

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"Zum eigentlichen Liebling aber wurde die zierliche Anne Voigt, der es gerade die größten Instrumente angetan hatten. Sie gab auf dem Bariton sozusagen den Charakter jedes Stücks an, rundete den vollen Sound mit kraftvollen und herrlich nachschwingenden Tönen ab und hielt mit der Klarinette wunderschöne Zwiegespräche. Ein Hochgenuss war ihr Solopart in den Piazzolla Werken "Libertango" und ihr Feature "Kicho" - eine von ihr selbst bearbeitete zeitgenössisch-modern anmutende Komposition mit furiosem Schlussakord. Hier bewältigte sie sogar das große Basssaxophon mit seinen extrem tiefen Schwingungen in köstlicher Schmerzmanier."/

Ludwig Linhardt, Frankenpost 3.9.09

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"Ein besonderer Leckerbissen war das von Anne Voigt arrangierte Astor Piazzolla Stück "Kicho". Der Klang, der oft nah am Infraschall zu sein schien, war teilweise weniger mit den Ohren zu hören, als vielmehr mit dem Körper zu spüren."/

Heike Jordan, Göttinger Tageblatt 20.9.08

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Handlich und gewaltig

Außergewöhnliches Konzert: Saxophon und Orgel im Waldfrieden

BLANKENSEE Ein außergewöhnliches Konzert zog am Freitagabend viele Besucher in das Kirchenzentrum Waldfrieden nach Blankensee. Anne Voigt, die nicht nur Alt-, Tenor- und Basssaxophon virtuos spielt, sondern auch noch die Klarinette beherrscht, und Andreas Mattes, Konzertorganist, waren aus Berlin gekommen, um zu zeigen, dass man auch in der eher ungewöhnlichen Kombination von Saxophon und Orgel Musik machen kann. Ihre breite Auswahl von Stücken aus drei Jahrhunderten und diversen Herkunftsländern war bestens dafür geeignet, die Zuhörer mit den Klängen dieser beiden harmonierenden Instrumente bekannt zu machen.

Dabei sind sie, was Bauweise und Zweck betrifft, geradezu gegensätzlich. Die Orgel ist ein gewaltiges Instrument, das in das jeweilige Kirchenschiff eingepasst werden musste. Das Saxophon, viel handlicher, bedeutet für den Musiker, unabhängig und mobil sein zu können. Dass beide sich hervorragend ergänzen können, demonstrierten die beiden jungen Musiker, nachdem Anne Voigt im vergangenen Blankenseer Musiksommer, als sie mit einem Saxophonquartett unterwegs war, die Idee zu diesem Zusammenspiel hatte. Gemeinsam mit Andreas Mattes, einem studierten Kirchenmusiker, der erst kürzlich eine Stelle im Berliner Dom beendet hatte, begann die zarte Annäherung beider Instrumente bei einem Allegro von Händel. Spielten sie hier noch überwiegend zusammen, kam es zu einem Wechselgesang beider beim Traditional "Swing low, sweet chariot". Nobert Nagel, ein zeitgenössischer Komponist, schrieb sein Stück zur Überbrückung der räumlichen Distanz zwischen Orgel auf der Empore und dem Saxophon im Altarraum. Um diesen Effekt nachzuempfinden, spielte die Saxophonistin im hinteren Teil des Konzertsaales.

Höhepunkt des Abends waren sicher die Stücke, in denen Anne Voigt zum Basssaxophon griff. Dieses, die zarte Frau überragende Instrument forderte ihr einiges ab, überraschte dafür mit einer spannenden Tonvielfalt. Tiefe, weiche Töne wechselten sich mit knallenden, harten Stakkati ab, die an das Zupfen einer Kontrabasssaite erinnerten. Bei Astor Piazzollas "Kicho" gab es deshalb besonders viel Applaus. Wunderschön die Stücke des Franzosen Eugène Bozza, aus dem Geburtsland des Saxophons, eine romantische, verträumte Arie und ein zartes Wiegenlied. Piazzollas Libertango dann wieder schnell fließend, wie eine Krimibegleitmusik. Ein weiteres Bonbon gab es zur Zugabe, die die Zuhörer sich erklatscht hatten: Aus Camille Saint-Saëns Karneval der Tiere passte der Elefant wie maßgeschneidert auf das große, grummelige Basssaxophon./

Steffi Pyanoe, Märkische Allgemeine, 23.7.2007

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"Die musikalische Weltreise ging weiter mit "Kicho", in dem Anne Voigt - von ihr selbst arrangiert - ihre "Dicke Berta", ein riesenhaftes Basssaxophon, zum Einsatz brachte, das wirklich die Haarwurzeln der Zuhörer vibrieren ließ!" /

Fränkischer Tag 19.9.06

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Chaplin auf dem Bass-Saxofon

Ein ungewöhnlicher Auftakt für die schon 16. Saison der Großräschener Orgelkonzerte in der katholischen Pfarrkirche St. Antonius in Großräschen: Musik aus Korea steht auf dem Programm. Und zwei - etztlich - Holzblasinstrumente wirken zusammen: die "Königin der Instrumente" just mit dem - Saxofon. Und das gleich noch in dreifacher Stimmung: in der üblichen Alt-, der selteneren Tenor- und der raren Bass-Lage......

Auch rein Instrumentales für Orgel und Saxofon oder nur Letzteres basiert auf koreanischen Volksliedern, so das Orgelsolo "Dara-Dara II" von Sehnsucht und der Schönheit des Mondes. Ein sehr interessanter Einblick in fernöstliche Klangkultur wie Mentalität......

Die Saxofonistin Anne Voigt (Berlin), in Hamburg gebürtig, brilliert solistisch mit "Kicho" des Tango-Erneuerers Astor Piazzolla mit tiefsten Basstönen, auch tänzerischen. Sein "Libertango" wird von der Orgel grundiert. Und sogar Charlie Chaplin kommt auf dem Bass-Saxofon zur Geltung: mit "Lime Light", dem bekannten, einschmeichelnden "Eine Melodie geht um die Welt".

Veranstalter Rudolf Bönisch hat es zu einer schönen Tradition werden lassen, etwas für das Auditorium zu lesen, in diesem Fall einen (natürlich) fernöstlichen Text über "Das Orgelspiel des Himmels". An das ökumenisch gemeinsame Vaterunser - schließlich hat die Reihe vor 16 Jahren mal in der evangelischen Stadtkirche begonnen - schließt sich in gemeinsamer Interpretation der drei Musiker der "Psalm 23" des Koreaners Woon Young Naa an. /

Klaus Klingbeil, Lausitzer Rundschau, 6.5.2006

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"Anne Voigt macht zuverlässig am Bass-Saxofon mit satten Brummtönen oder knallenden Stakkati Furore - beeindruckend" /

Fürther Nachrichten 27.6.2005

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"Da bezaubert Anne Voigt, die das seltene Basssaxophon, sowie die Bassklarinette und das Baritonsaxophon exzellent beherrscht, mit musikalischen Charakterbildern." /

Ruppiner Anzeiger 2.8.2004

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"BSE-Bass Anne Voigt bringt bei Liveauftritten Ohr und Auge in Konflikt: Die zierliche Tieftönerin beherrscht nämlich Größe XXL - Basssaxophon, Bassklarinette und Baritonsaxophon" /

Nürnberger Nachrichten 13.12.2003

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Pessestimmen des Berliner Saxophon Ensembles finden Sie unter www.berlinsax.de